Infos zum Thema "Approximale Schmelzreduktion"

oder auch approximale Reduktion des Zahnschmelz genannt

Schmelzreduktion auch ASR oder Stripping genannt gibt den Zähne ihre ursprüngliche Form und ermöglicht eine Zahnspangenbehandlung ohne Zähne ziehen zu müssen. Diese Odontoplastik kann auch Schmelzflecken beseitigen und die Zähne sehen schöner aus.

Was genau wird bei ASR gemacht?

Mit Diamantfinierern oder Polierscheiben werden die seitlichen Kontaktflächen vergrössert, indem der Zahnschmelz minimal reduziert wird.

Legende zum Zahnaufbau für eine ASR

a.) Zahnkrone, b.) Zahnhals, c.) Zahnwurzel

1.) Zahnschmelz
2.) Zahnbein (Dentin)
3.) Zahnfleisch (Gingiva)
4.) Alveolarknochen
5.) Wurzelzement
6.) Zahnmark (Pulpa)
7.) Wurzelhaut
8.) Zahnfach (Foramen apikale)

Vorteile und Ursachen für die Notwendigkeit von ASR

Die Zähne, das heisst der Zahnschmelz nutzt sich bei weitem nicht so sehr ab, wie es den Veränderungen des Gebisses im Laufe des Lebens entspricht. Eine Ausnahme sind hier die Knirscher (Bruxismus), bei denen es auch zu einem übermässigen Abnutzen der Zähne kommen kann. Aufgrund der geringeren Abnutzung der Zähne in Folge des Essens von moderner verfeinerter und vorgekochter Kost ist bei vorliegendem Engstand der Zähne ein Nacharbeiten des Zahnschmelzes besser als das ziehen gesunder Zähne. Sowohl für das Zahnfleisch, als auch für die Widerstandsfähigkeit gegen Karies ergeben sich hierbei positive Effekte. Auch wird einem Rezidiv der Zahnfehlstellung vorgebeugt.

Von Prof. Brinkmann aus Berlin gibt es entsprechende wissenschaftliche Studien zur Unbedenklichkeit der Schmelzreduktion und zum Ausmass der möglichen unschädlichen Abtragmenge. ASR ist besonders bei kieferorthopädischer Behandlung Erwachsener notwendig. Da sich das Zahnfleisch im bleibenden, permanenten Gebiss jedes Jahr um 0,1 - 0,2 mm zurückbildet, also 5-10 mm physiologischer Zahnfleischschwund und Knochenschwund bei einem 60jährigen, ist ASR zur Erhaltung oder Verbesserung der parodontalen Situation des Zahnfleisches notwendig. Zahnfleischschwund und Knochenschwund werden zusätzlich durch Parodontose, Parodontitis, Diabetes und Osteoporose gefördert. Auch das Rauchen erhöht den jährlichen Zahnfleischschwund und Knochenschwund.

Mehr zum Thema "ASR bei Parodintitis, Parodontose" finden Sie hier

Zahnfleischschwund und Knochenschwund werden zusätzlich durch Parodontose, Parodontitis, Diabetes und Osteoporose gefördert. Auch das Rauchen erhöht den jährlichen Zahnfleischschwund und Knochenschwund.

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