Patientenbilder Vor-, und Nach der Korrektur bei Zahnfleischentzündung

Behandlungsdauer für die Korrektur des Zahnengstandes mit Invisalign®: 1 Jahr und 1 Monat

Vor Behandlung Zahnfleischentzündung

Patientin mit Engstand und Zahnfleischentzündung

Nach Behandlung Zahnfleischentzündung

Patientengebiss durch Invisalign® Therapie korrigiert und Ginigvitis behandelt

Fallbericht zur Invisalign® Behandlung bei Zahnfleischentzündung

Leider war bei diesem Patienten trotz systematischer Behandlung der Zahnfleischentzündung nicht mehr möglich den unteren linken mittleren Schneidezahn zu retten. Auf dem Bild ist deutlich sichtbar, wie das Zahnbett bis tief in die Wurzel hinein verloren ging (Gingivarezession) und das Zahnfleisch sich stark zurückgezogen hat. Nach Extraktion des nicht erhaltungsfähigen Zahnes wurden alle Lücken mit Invisalign geschlossen. Das entzündete Zahnfleisch konnte sich wieder erholen und der Patient ist seither auch nach Jahren beschwerdefrei.

Clin Check Planung für Invisalign Aligner Therapie bei Ginigvitis

Patientin Beispiel Zahnfleischentzündung Clin Check
Patientin Beispiel Ginigvitis Clin Check

Bilder der Behandlung bei einer "Ginigvitis"

Patientenbeispiel mit vorher und nachher Bilder der Invisalign Therapie bei einer Zahnfleischentzündung

Zahnfleischentzündung vor Behandlungsbeginn

Vor Behandlung Ginigvitis Bilder

Frontale Ansicht der Ginigvitis

Zahnfleisch entzündet im Unterkiefer vor Behandlungsbeginn

Invisalign® Zahnfleischentzündung Therapie

Engstand der Unterkiefer Front durch Parodontale Abwanderung mit Zahnfleischentzündung

Nach Gingivitistherapie Behandlungsende

Behandlung der Zahnfleischentzündung

Situation nach Lückenschluss des gezogenen (extrahierten) unteren Frontzahnes und parodontaler Rehabilitation. Das Zahnfleisch ist jetzt entzündungsfrei.

Ausführliches zum Thema "Parodontitis" finden Sie hier:

Zur Pathologie der Zahnfleischentzündung

Allgemeines zur Ginigvitis

Beim natürlichen Gebiss geht das Zahnfleisch um 0,1 - 0,2 mm pro Lebensjahr zurück. Das heisst in 100 Lebensjahren wäre es als natürlich und gegeben anzusehen, wenn sich das Zahnfleisch dann um 1-2 cm zurückgebildet hätte! Durch bestimmte Lebensumstände kommt es zu einem noch schnelleren Rückgang des Zahnfleisches. Hierbei spielt die Zahnfleischentzüngung eine ganz besondere Rolle.

Es beginnt immer mit empfindlichem Zahnfleisch, welches zunächst nur gerötet erscheint, die Gingivitis, einer akuten Entzündung de Zahnfleisches mit leichtem Reizbluten. Es folgt nach Monaten eine Parodontitis, bei der der Zahnhalteapparat angegriffen wird und sich der alveoläre Knochen zwischen den Zähnen zurückbildet. Eitrige Infektionen begleiten das Geschehen und es folgt eine Abwanderung der gelockerten Zähne aus der Knochenbasis heraus mit letztendlichem Verlust der Zähne. Durch die Behandlung mit Invisalign-Schienen-Therapie können die gelockerten Zähne gerettet werden und in die alveoläre Knochenbasis zurückbewegt werden. Eine begleitenden Behandlung der Zahnfleischentzündung durch den Hauszahnarzt, mit mehreren Reinigungssitzungen (Recall) und manchmal begleitendern Antibiotikatherapie sind unerlässlich!

Sollte keine spezifischen Keimbestimmung erfolgen, so empfiehlt sich bei einer eitrigen Zahnfleischentzuündung eine einwöchige Gabe von 3 mal 400 mg Metronizadol und eine anschließenden dreiwöchige Gabe von einmal täglich 200 mg Doxycyclin. Hierdurch werden alle agressiven grampositiven und gramnegativen Bakterien abgetötet. Eine begleitenden 3-4 wöchige subgingivale Reinigung der Zahnfleischtaschen mit einem Airscaler durch den Zahnarzt ermöglicht bei günstigen Bedingungen sogar ein Verschwinden oder Rückbilden der Zahnfleischtasche und der Zahn festigt sich wieder. Es komm zu einem Reattachment des Zahnhalteapparates.

Neben erblichen Faktoren können besondere Ernährungsgewohnheiten, Rauchen, Mundhygiene, systemische Erkrankungen wie Diabetes, Medikamente und weitere Faktoren die Parodontose und den damit einhergehenden Zahnfleischrückgang, verursachen und fördern. Gleichzeitig bildet sich der den Zahn tragende Knochen, Alveolarknochen, zurück. Der Zahn verliert seinen erforderlichen Halt im Gebiss und beginnt sich zu bewegen. Zunächst bilden sich kleine Lücken zwischen den Frontzähnen im Oberkiefer, dann erscheinen die Zähne immer Länger zu werden und letztendlich verlieren sie ihre Festigkeit und werden locker. Mehr als jeder 2. Mensch ist hiervon in seinem Leben betroffen.

Neben einer Zahnfleischbehandlung beim Zahnarzt mit nachfolgendem Recall ist zur Erhaltung des Gebisses eine kieferorthopädische Korrektur der abgewanderten Zähne von ganz besonderer Bedeutung. Hier ist die Invisalignbehandlung die Methode der Wahl. Zum Einen hat sie nicht die Nachteile der schwierigen Mundhygiene mit herkömmlichen Spangen und zum Anderen stellt sie durch die Schienung des Zahnbogens eine Kauentlastung einzelner Parodontal geschädigter und gelockerter Zähne dar.

Ausführliches zum Thema "Parodontitis" finden Sie hier:

Schlussbemerkung zur Zahnfleischentzündung bei Parodontose und Invisalign Therapie

Patienten verlieren ihre Zähne durch Parodontose und nicht durch Karies. Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischbluten sind ein erster Hinweis auf eine erkranktes ZAHHFLEISCH. Die Invisaligntechnik ermöglicht völlig neue Ansätze für die PA-Behandlung! Die Parodontose war früher eine Kontraindikation zur kieferorthopädischen Therapie, da die Nebenwirkungen der Multibandapparatur oftmals ein zu hohes Behandlungsrisiko darstellten. Mit der Invisaligntherapie ist es nun möglich diese Nebenwirkungen auszuschalten. Eine optimale Mundhygiene kann gewährleistet werden und der Schienungseffekt sorgt dafür, dass die Parodontose besser ausheilen kann.

Bei stark gelockerten Zähnen kann sogar beobachtet werde, wie diese sich in der KFO-Behandlung zu festigen beginnen.

Mit der Invisalign-Therapie kann sowohl die KFO-Behandlung parallel mit der PA-Behandlung durchgeführt werden. Beide Therapiemassnamen unterstützen sich gegenseitig.

Durch solche kombinierten Therapiekonzepte der Parodontose/Ginigvitis/Zahnfleischentzündungkönnen bei vielen Menschen die Zähne noch bis ins hohe Alter erhalten bleiben.

Patientenbeispiele zum Thema "Parodontitis / Parodontose" finden Sie hier:

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