Patientenbilder Vor-, und Nach der Behandlung von einer Nichtanlage

Behandlungsdauer Implantat-Insertion und Vorbehandlung mit Invisalign®: 14 Monate

Vor Behandlung Nichtanlage

Patient mit Nichtanlage: seitlichen Schneidezähnen

Nach Behandlung Nichtanlage

Patientengebiss nach Invisalign® Therapie und Eckzahnremodelation mit Zahnimplantaten

Anamnese zur Implantat, Invisalign® Behandlung bei einer Nichtanlage

Behandlungsfall bei nicht angelegten Schneidezähnen (Nichtanlagen):

Der Patient hat eine reguläre Verzahnung im Seitenzahnbereich, ihm fehlen jedoch die seitlichen, oberen Schneidezähne (Nichtanlage). Während des Zahnwechsels im Alter von ca. 10-12 Jahren, haben sich die oberen Eckzähne an die Stelle der nicht angelegten oberen Schneidezähne plaziert. Da nun den Milcheckzähnen kein Zahn nachfolgte, konnten diese noch bis ins Erwachsenenalter im Gebiss bleiben. In aller Regel lösen sich dennoch die Wurzeln von Milchzähnen im bleibenden Gebiss auf, sodass sie dann herausfallen und eine Zahnlücke hinterlassen. Hier hatte sich der Patient den oberen rechten Milchzahn mit einem harten Gegenstand herausgebissen. Die neue Zahnlücke war Anlass zur kieferorthopädischen Beratung.

Für den Patienten war es wichtig, dass er seinen bleibenden Zähne möglichst unbeschadet erhalten kann. Eine Lückenversorgung mit einer Brücke war für ihn nicht akzeptabel, da hierbei die noch zahngesunden Frontzähne mit erheblichem Substanzverlust beschliffen werden müssten.

Digitale Planung zum setzen der Zahnimplantate

Mit Simplant-Software der Firma Materialise berechnete Implantatposition auf der Grundlage einer 3-D computertomografischen Analyse. Mit diesen High-Tec Verfahren können die CT-Daten computergestütze Ergebnisse zur bestmöglichen und sicheren Versorgung des Patienten liefern.

3D Computertomographie

Patientin Beispiel Nichtanlage, Invisalign®

Mehr zum Thema 3D Computertomographie finden Sie hier:

Eckzahnremodelation - Odontoplastik bei einer Nichtanlage

Die Umgestaltung eines Eckzahnes zu einem seitlichen Schneidezahn führt zu ästhetisch und funktionell guten Ergebnissen bei weitgehendem Erhalt der Zahnhartsubstanz. Die Insertion dauerhafter Fremdkörper, wie Kronen und Brücken unter hohem Substanzverlust kann hierbei vermieden werden.

Vor Behandlung Nichtanlage

Spitzer Eckzahn vor Remodellation zum seitlichem Schneidezahn

Nach Behandlung Nichtanlage

Jetzt abgeflachter Eckzahn mit Zahnform eines seitlichen Schneidezahnes nach Remodellation (Odontoplatik)

Ein weiteres Patientenbeispiel finden Sie hier:

Therapie der Nichtanlage mit der Implantation

Behandlungsfall bei nicht angelegten Schneidezähnen (Nichtanlagen):

Die Lücke des verlorenen rechten oberen Milcheckzahnes wurde zunächst mit einem Kompositanhänger versorgt. Der linke obere persistierende Milcheckzahn wurde für die spätere Implantatversorgung ebenfalls sofort extrahiert (gezogen), damit genug Zeit verbleibt, dass sich der Alveolarknochen vor der Implantation rechtzeitig stabilisieren kann.

Je weiter seitlicher die Versorgung mit Implantaten positioniert ist, desto geringer sind die eventuell damit verbundenen sichtbaren ästhetischen Nachteile. Aus diesem Grund und weil die oberen bleibenden Eckzähne schon in der Position der oberen Schneidezähne standen, wurde entschieden, dass die Eckzähne in ihrer Schneidezahnposition belassen bleiben. Ein kieferorthopädisches Zurückbewegen wäre angesichts der langen Eckzahnwurzeln ohnehin mit einem sehr viel höheren zeitlichen Aufwand und auch höherem Behandlungsrisiko verbunden gewesen.

Um den Eckzähnen eine entsprechende neue physiologische und ästhetisch ansprechende Form zu geben wurden diese odontoplastisch remodeliert (siehe Bilder oben). Dieses sehr viel Geschick erfordernde Verfahren ermöglicht es, den Zahn mit seiner eigenen Substanz ohne Verwendung von Kronen, Teilkronen oder Veneers substanzschonend zu belassen. Dieses Verfahren wurde erstmals von Prof. Björn Zachrisson aus Schweden beschrieben. Oftmals ist der Eckzahn als solcher gar nicht mehr zu erkennen. Nur die etwas gelblichere Zahnfarbe des Eckzahnes verrät noch, dass es sich nicht um einen seitlichen Schneidezahn handelt. Selbst hierfür gibt es eine Lösung: Mit modernen Bleaching-Verfahren lässt sich die Zahnfarbe angleichen und mann erhält schöne weiße Zähne.

Der frontale Kreuzbiss auf der linken Seite erforderte die Extraktion eines unteren seitlichen Schneidezahnes. Die Lücke konnte unter Verwendung von Pointics und T-Attachments unauffällig gestaltet und geschlossen werden.

Vorbehandlung - Implantate bei Nichtanlage

Zahnkorrektur durch Invisalign® vor der Implantation

Vor Behandlung Nichtanlage Bilder

Situation nach Zahnremodelation/ Extraktion und vor der Invisalign®-Behandlung. Der Kreuzbiss der linken Eckzähne muss noch überstellt werden und die Zahnlücke im Unterkiefer ist zu schliessen. Die Implantate werden erst nach der Invisaligntherapie gesetzt.

Invisalign® Zahnimplantat Therapie

Patient mit Invisalign®-Schienen im Mund. Damit die Extraktionslücke nicht auffällt, kann diese mit Kunststoff-Pointics aufgefüllt werden. Auch in der späteren Position der Implantate können Pointics gesetzt werden.

Behandlung der Nichtanlage

Nach nur 15 Schienen ist die Lücke im Unterkiefer schon fast geschlossen. Im Oberkiefer wird sie durch ein Implantat ersetzt. Der fast parallele Lückenschluss im Unterkiefer wurde durch die Verwendung von rechteckigen Attachments und einem T-Attachment am unteren Eckzahn erreicht.

Eckzahnimplantate in Situation

Eckzahnimplantate in Situation: Patient nach Behandlungsende mit Invisalign®. Die Lücken wurden geschlossen und die Implantate sind eingesetzt.

Behandlungsergebnis Nichtanlage

Behandlungsergebnis der Korrektur von der Nichtanlage mit Zahnimplantate und Invisalign®-Schienentherapie | Ansicht: Oberkiefer lingual

 Invisalign® - ClinCheck Planung

Invisalign® - ClinCheck Planung

Weitere Patientenbeispiele finden Sie hier:

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